Von wegen harmlose Sportverletzung. Hauke hat Knochenkrebs.

„Ewing-Sarkom“ am Beckenknochen. Kann Hauke den Krebs besiegen?


Die Kernspintomografie zeigt: Der bösartige Tumor frisst sich in Haukes Beckenknochen. Der junge Sportler steht vor seiner größten Herausforderung: Er muss an der Medizinischen Hochschule Hannover um sein Leben kämpfen!
 




 

Operation und Chemo. Für Hauke geht es ums Überleben.

Die Chancen auf Heilung liegen bei 65 % … selbst dann, wenn noch keine Metastasen vorhanden sind. Sofort wird die erste Chemotherapie eingeleitet. Dann im April 2011 folgen die schwere Operation, Bestrahlungen und weitere acht Blöcke Chemotherapie. Es ist eine Tortur.


Haukes OP ist eine extreme chirurgische Herausforderung.


Die komplizierte Operation wurde von einem Team von Spezialisten an der Uniklinik Münster durchgeführt. (Anmerkung: Auch dort unterstützen wir mit Spendengeldern die Krebsforschung.). Bei der OP mussten die Chirurgen den oberen Teil des Beckenkamms sowie angrenzende Muskelteile entfernen. Die entfernten Partien wurden anschließend mit Titanteilen ersetzt.

 

 
Die Größe der Narbe an der Hüfte zeigt: Für den Eingriff benötigten die Chirurgen ein sehr großes Operationsfeld.  

Im Röntgenbild deutlich zu sehen:
Die Titan-Ersatzteile in der Darmbeinzone.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauke sagt heute rückblickend: „Das Schlimmste für mich war, dass ich mich nach der OP nicht mehr richtig bewegen konnte.“ Aber er hält durch, er kämpft – und gewinnt am Ende.

 

Prof. Dr. Stanulla, Pädiatrische Onkologie MH Hannover

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Gemeinsam konnten wir die lebensbedrohliche Ausbreitung des Tumors stoppen.“

 

„Der Tumor ist mit großer Wahrscheinlichkeit geheilt. Die Operation war äußerst kompliziert. Jetzt geht es darum, Haukes Lebensqualität stetig zu verbessern. Mit seinem starken Willen leistet er selbst einen großen Beitrag dazu.“
 

„Ich habe den Krebs besiegt“, sagt Hauke heute.

 

Und er hat noch viel mehr erreicht. Zum Beispiel den reibungslosen Wiedereinstieg in seine alte Schulklasse, obwohl er so lange gefehlt hatte. Und: Hauke bleibt seiner Lieblingssportart treu: Er hat – als erst 16-Jähriger – den Fußball-Trainerschein gemacht. Hauke hat den eisernen Willen weiter zu kämpfen: für seine Beweglichkeit, für seinen geliebten Sport, für seine Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir sind alle unendlich dankbar.“
Hauke heute mit seiner Mutter.

 

Bitte stehen Sie mit uns gemeinsam an der Seite krebskranker Kinder.

 

Kinder, die wie Hauke den Krebs besiegen, verdanken ihr Überleben neuen Therapien aus der Krebsforschung. Diese Forschung zu unterstützen, dafür setzen wir uns mit allen Kräften ein. Wenn Sie uns dabei helfen möchten, freuen wir uns über ihre Spende.


Madeleine Schickedanz
„Es waren sehr persönliche Gründe, die mich 1990 veranlassten, die Madeleine Schickedanz KinderKrebs-Stiftung ins Leben zu rufen.“

Prof. Karl Welte:
"Leben und Gesundheit unserer Kinder sind die höchsten denkbaren Güter, die es auf jede Art und bei immer währenden Bemühungen zu erhalten und sichern gilt."

Tourvideo DJ Bobo



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