„Ein Tumor wuchert im Hals Ihres Kindes und nimmt ihm die Luft...“

 

In Finleys Rachen wuchert ein Tumor, ein Burkitt-Lymphom. Und es bleibt keine Zeit: der Krebs wächst rasend schnell. Schon Mitte April wird Finley operiert, gleich danach beginnt die Chemotherapie. Die Therapie wird für den Jungen zur Qual.

 

Vier Blöcke Chemotherapie sind geplant: Für jeden Block muss der Junge neun Tage ins Krankenhaus. Danach hat darf er rund zwei Wochen wieder nach Hause, muss aber auch jetzt alle drei Tage zur Kontrolle in die Klinik.

 

 

 

 

 

 

Die Nebenwirkungen der Chemotherapie sind massiv.
 

Finley kann nicht mehr schlafen, er erbricht ständig, hat immer wieder Durchfall, der ihn zusätzlich schwächt. Seine Knochen schmerzen. Rund ein halbes Jahr muss er im Rollstuhl sitzen. Alle klammern sich an die Hoffnung, dass die schlimme Zeit bald überstanden ist.

 

Dann der Rückschlag: eine zweite OP ist nötig!

 

Die Schocknachricht kommt im September:Das MRT zeigt auffällige Veränderungen. Die Ärzte brauchen Gewissheit. Nochmals muss Finley operiert werden. Finleys Mutter ist verzweifelt. Hatte man zu ihr nicht von richtig guten Heilungschancen gesprochen? Und nun schwebt ihr Junge wieder in Lebensgefahr …

 

Das Schlimmste ist das bange Warten auf den Befund. Bei der OP werden Finley beide Mandeln und Gewebeproben entnommen – und dann endlich gibt das Labor-Ergebnis Entwarnung: Keine Krebszellen mehr. Das MRT zeigte nur Vernarbungen, die sich nach der ersten OP gebildet hatten. Der Junge hat es geschafft.

 

 

 

 

Schritt für Schritt ins normale Leben.

 

„Endlich darf ich ohne Angst vor Ansteckungen wieder Eis aus der Eisdiele essen“, freut sich Finley und findet es nicht so schlimm, dass er oft noch sehr müde ist. Das wird schon wieder! Zurzeit spielt er Schach, später will er Handball spielen – und weil er auch während der Krankheit unterrichtet wurde, hat er sogar die Rückkehr in seine alte Klasse geschafft.

 

Finley wurde mit guten Perspektiven nach Hause entlassen.

 

Er muss nur alle sechs Wochen ambulant zur Kontrolle und alle drei Monate zur MRT. Moderne Therapien haben Finleys bösartigen Tumor besiegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Madeleine Schickedanz
„Es waren sehr persönliche Gründe, die mich 1990 veranlassten, die Madeleine Schickedanz KinderKrebs-Stiftung ins Leben zu rufen.“

Prof. Karl Welte:
"Leben und Gesundheit unserer Kinder sind die höchsten denkbaren Güter, die es auf jede Art und bei immer währenden Bemühungen zu erhalten und sichern gilt."

Tourvideo DJ Bobo



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