„Ich befürchte, die Chemotherapie allein wird nicht reichen“, sagte der Arzt.
Larissa im Tübinger Krankenhaus. Ihr Kampf gegen die Leukämie beginnt
Die Schmerzen in Larissas Beinen waren immer schlimmer geworden, der Kinderarzt veranlasst eine Blutuntersuchung. Die Werte sind besorgniserregend. In der Klinik die niederschmetternde Diagnose: Larissa hat Leukämie. Dann der nächste Schock: Das Hochrisikoprotokoll allein wird Larissa nicht retten: sie benötigt eine Stammzelltransplantation. Doch die Kleine ist eine Kämpferin.
Stets hat sie Papa und eine „Armee“ von Stofftieren an ihrer Seite, die ihr Mut machen. „Mama bitte wein´doch nicht. Ich weine ja auch nicht!“ sagt sie zu ihrer Mutter.
Die Ärzte beginnen sofort die hoch dosierte Chemotherapie.
„Heute ist mein kleines Brüderchen angekommen!“ Im Juli kommt Brüderchen Matteo zur Welt, sehnlich hat Larissa auf ihn gewartet. Der Vater besteht auf einer Auszeit. Mit Larissa besucht er Mutter und Kind in der Ravensburger Klinik.
Larissa mit ihrem kleinen Bruder Matteo
Stammzellspender gefunden! Nach vielen Wochen Therapie geht es Larissa besser. Und endlich ist auch ein Stammzellspender gefunden! Die behandelnde Ärztin Dr. Döring nimmt am 23. September 2021 die Transplantation vor.
In der Klinik erhält Larissa per Infusion die lebensrettende Stammzellspende.
Dann plötzlich hohes Fieber! Ihr Zustand verschlechtert sich dramatisch. Schmerzhafte Schleimhautentzündungen von Mund bis Darm quälen Larissa, sie kann weder essen noch trinken. Nährstoffe erhält Larissa über einen Katheter. „Im Vergleich dazu war die Chemo harmlos“, meint er rückblickend. Weihnachten darf Larissa zuhause verbringen.
Dann sind Larissas Leberwerte plötzlich sehr hoch. Eine Abstoßungsreaktion ...? Vielleicht liegt das an den vielen Medikamenten! Kurzfristig setzt man die Medikamente eine Zeit lang ab. Und tatsächlich, über Nacht bessert sich Larissas Zustand. Seither geht es bergauf für das Kind.
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