Ole hat den Krebs besiegt. Wir brauchen mehr Gewinner wie Ole!

2007 wurde bei Ole R. Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Die Tumoren sind so groß wie Handbälle. Nach zwei schweren Jahren Chemotherapie und zahllosen Operationen konnte Ole den Krebs besiegen.

 

Heute geht es Ole gut: Er ist berufstätig, treibt wieder Sport. Sein Kampf gegen den Krebs hat ihn geprägt.
 

Das Schlimmste ist, wenn Du miterlebst, dass Mitpatienten auf der Station sterben. Jeder von uns hat damals gegen den Krebs gekämpft, so gut er konnte. Aber bei manchen hat etwas gefehlt, um es zu schaffen. Vielleicht nur eine Kleinigkeit. Deshalb weiß ich, wie wichtig neue, verfeinerte Krebstherapien und Medikamente sind. Das kann über Leben und Tod entscheiden.“

 

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Knochenkrebs. In Maltes Oberschenkel sitzt ein großer Tumor.

Woher rühren bloß die Schmerzen in Maltes Bein …

Ist der Sturz vom Pferd die Ursache?

 

Seit Malte gestürzt ist, schmerzt sein Bein – und die Schmerzen nehmen ständig zu. Er braucht Schmerzmittel, kann an manchen Tagen nicht einmal mehr zur Schule. Becken, Knie, Unterschenkel ... alles wird untersucht. Ohne Befund. Hat Malte vielleicht doch nur „Wachstumsstörungen?“ Schließlich zeigt eine neuerliche MRT …:

 

Der Achtjährige hat Knochenkrebs. Und in der Lunge finden die Ärzte eine Metastase.

 

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Von wegen harmlose Sportverletzung. Hauke hat Knochenkrebs.

Januar 2010: Die ersten Symptome sind scheinbar harmlos. Bloß eine Zerrung oder so.

 

Hauke ist ein hochtalentierter Fußballer, war sogar schon im DFB-Leistungscamp. Derartige Beschwerden sind bei ihm kein Grund zur Sorge. Und auch das Röntgenbild zeigt keinen Befund. Aber trotz Krankengymnastik nehmen die Schmerzen zu. Hauke wird nochmals untersucht.
 

November 2010: Das Untersuchungsergebnis ist ein Schock! Der Zwölfjährige hat Krebs.

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Ererbte Immunschwäche und jetzt Krebs. Kann Michael überleben?

Beim kleinen Michael schlägt das Schicksal zweifach zu …
 

2006. Michael ist sieben Jahre alt als die Ärzte feststellen: Der Junge hat eine lebensbedrohliche Krankheit: Er ist mit einem schweren Immundefekt geboren. Aber es kommt noch schlimmer. Im Juli 2012 folgt die zweite schreckliche Diagnose: Lymphdrüsenkrebs.

 

Muss Michael jetzt sterben, wie vor Jahren sein älterer Bruder?


Bereits Michaels älterer Bruder litt an diesem vererbten Immundefekt. „Niemand wusste das, man konnte das damals nicht diagnostizieren“, erzählt Michaels Mutter. „Als der Bruder an Krebs erkrankte, erhielt er eine normale Chemotherapie und verstarb an deren Folgen.“

Deshalb wird Michaels Chemo jetzt ganz niedrig dosiert. Doch so kann sie gegen den Krebs nicht die erhoffte Wirkung erzielen ... Verliert die Familie ein zweites Kind an den Krebs?
 

Dann neue Hoffnung: Bringt eine Knochenmark-Transplantation die Rettung?
 

Die Ärzte in Lübeck sind bundesweit vernetzt. An der Medizinischen Hochschule Hannover hat man eine Idee. Die Ärzte sehen eine Knochenmark-Transplantation als letzten Ausweg. Michaels Glück: sein ältester Bruder kommt als Spender in Frage und ist bereit dazu.


April 2013: Knochenmark-Transplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Nach dem Eingriff wird der Junge mit dem Hubschrauber zurück nach Lübeck transportiert. Alles deutet auf einen durchschlagenden Erfolg hin: Schon zwei Tage nach der Transplantation ist Michael schmerzfrei. Er erholt sich zusehends. Es gibt wieder Hoffnung.


Doch nur drei Wochen später folgt die Katastrophe: Blase, Leber, Lunge ... Michaels Organe versagen. Den Krebs hat die Transplantation besiegt – doch löst sie schreckliche Nebenwirkungen aus. Immer wieder liegt Michael im OP und auf der Intensivstation. Mehrmals wird er an Blase und Nieren operiert. 5 Monate ununterbrochen liegt Michael stationär. Sein älterer Bruder Peter besucht ihn jetzt sehr oft und stärkt seinen Durchhaltewillen.

 

 

Prof. Dr. Thorsten Langer (Uniklinik Schleswig-Holstein,Campus Lübeck) sagt zu Michaels Fall:

 

„ Michael war medizinisch eine extreme Herausforderung. Beim sogenannten Lymphom ist das Lymphgewebe von Tumoren befallen. Es wird normalerweise mit Chemotherapie behandelt. Wegen seiner Immunerkrankung war bei Michael die erforderliche hochdosierte Chemotherapie nicht möglich. Heute wissen wir, dass eine Knochenmark-Transplantation gegen das Lymphom helfen kann – und gleichzeitig gegen eine Immunerkrankung wie die Michaels. Noch vor wenigen Jahren wären wir in so einem Fall sehr wahrscheinlich machtlos gewesen.“

 

In 2 Jahren muss Michael 20 Operationen und über 30 Vollnarkosen durchstehen.


Dann endlich Licht am Ende des Tunnels: Michaels Zustand stabilisiert sich. Er überlebt - dank moderner Diagnoseverfahren, innovativer Therapien und der bundesweiten Vernetzung des medizinischen Know-hows. Sein Leben verdankt Michael dem neuesten Stand der medizinischen Forschung.

 

„Michael ist ein lebendes Wunder“, sagen die Krankenschwestern.

 

Bitte stehen Sie mit uns gemeinsam an der Seite krebskranker Kinder. Kinder, die wie Michael den Krebs besiegen, verdanken ihr Überleben neuen Therapien aus der Krebsforschung. Diese Forschung zu unterstützen, dafür setzen wir uns mit allen Kräften ein. Wenn Sie uns dabei helfen möchten, freuen wir uns über ihre Spende.

 

 

 

 



Madeleine Schickedanz
„Es waren sehr persönliche Gründe, die mich 1990 veranlassten, die Madeleine Schickedanz KinderKrebs-Stiftung ins Leben zu rufen.“

Prof. Karl Welte:
"Leben und Gesundheit unserer Kinder sind die höchsten denkbaren Güter, die es auf jede Art und bei immer währenden Bemühungen zu erhalten und sichern gilt."

Tourvideo DJ Bobo



Ole's Geschichte