„Es ist Lymphdrüsenkrebs. Michl’s Überlebenschancen stehen nur bei 20 %.“

6. bis 15. Mai 2012: Im Zeitraum von nur zehn Tagen müssen die Eltern des kleinen Michl einen Schock nach dem anderen verkraften. Und am Ende dann die schreckliche Prognose: Der 10-jährige Michl ist todkrank.


Michl’s Bauchraum ist voller Tumore. Er muss sofort operiert werden.


Die Ärzte entfernen 10 cm Darm mit einer großen Geschwulst, die anderen Tumore sind nicht operabel. Michls Zustand verschlechtert sich dramatisch. Er liegt auf der Intensivstation im künstlichen Koma, wird dann mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Erlangen geflogen.

 

Non-Hodgkin-Burkitt-Lymphom: 
Diese seltene Form von Lymphdrüsenkrebs gehört zu den am schnellsten wachsenden Tumoren. Bei Michl war der gesamte Bauchraum befallen.


 

Der Wettlauf gegen den schnell wachsenden Krebs beginnt.
 

Viel Zeit bleibt nicht: Der Krebs kam praktisch über Nacht – und er wächst rasend schnell. Können die Ärzte Michl helfen? Von Mitte Mai bis Ende August 2012 dauert die Chemotherapie.

 

 

Michl verträgt nicht alle Medikamente. Er hat Schmerzen. Die Mundschleimhaut löst sich ab. Essen und trinken sind kaum noch möglich. Aber Michl gibt nicht auf – und die Therapie wirkt. Schon Ende August sieht es besser aus. Jetzt kann Michl den Kampf gewinnen.



Familie in Not: Zur Angst um Michl kommen existenzielle Geldsorgen.
 

Hubschraubertransport: 5.133 €
10 Tage Intensivstation: 29.000 €


Von Michls Behandlungskosten muss die Familie 20 % selbst bezahlen. In der Zeit größter Sorgen um Michl kamen Rechnungen über gewaltige Summen, die ohne die Hilfe von Freunden für die Familie das Aus bedeutet hätten. Leider ist das kein Einzelfall …
 

Michls Mutter sagt rückblickend:
Wir mussten Schlimmes durchmachen. Da war die Angst um Michl. Über Monate Tag für Tag ins Krankenhaus fahren, trösten, Tränen unterdrücken … Und Michls großer Bruder war ja erst 14. Auch er brauchte seine Eltern. Ich gab meine Arbeit auf, um mehr Zeit zu haben. Dann die Geldsorgen. Aber wir haben unseren Michl gesund zurück. Dafür bin ich unendlich dankbar.“


 

Auch in der Klinik ist die Familie Tag und Nacht bei Michl.

Mutter und Vater wechselten sich an seinem Bett ab und trösteten, wenn Schmerzen und Ängste groß waren. Michls Schulfreunde schickten aufmunternde Briefe und Bilder ins Krankenhaus. In der Klinik hatte Michl Schulunterricht – und als er entlassen wurde, unterrichtete ihn seine Klassenlehrerin zeitweise zu Hause. Viele starke Helfer standen Michl zur Seite.
 

Nach nur einem Jahr ist Michl wieder zurück im Leben.
 

Michls Krebs wurde gerade noch rechtzeitig entdeckt, und die Ärzte hatten die richtige, wirkungsvolle Therapie für ihn. Heute ist Michl tumorfrei. Alle zwei Wochen geht er zur Kontrolluntersuchung.


 

 

 

Bitte stehen Sie mit uns gemeinsam an der Seite krebskranker Kinder. 
Kinder, die den Krebs besiegen, verdanken ihr Überleben neuen Therapien aus der Krebsforschung. Diese Forschung zu unterstützen, dafür setzen wir uns mit allen Kräften ein. Wenn Sie uns dabei helfen möchten, freuen wir uns über ihre Spende.



Hohes Fieber, immer wieder Infektionen, was fehlt der kleinen Zoé (6) nur …?

Anfang 2008: Zoé ist krank. Die Sechsjährige hat immer wieder hohes Fieber, oft schwere Infektionen, Herpes am Auge... Der Kinderarzt vermutet „psychosomatische Ursachen“. Doch als Zoés Fieber dann bei 40° liegt, wird sie als Notfall in die Medizinische Hochschule Hannover überwiesen. Die Diagnose kommt für die Familie wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Zoé ist schwer krank, sie hat akute lymphatische Leukämie.


Mehr über Zoés Geschichte lesen Sie hier



„Es ist Leukämie. Ihr Kind ist todkrank.“

Es ist Anfang Mai. Eigentlich wollte die Familie in Urlaub gehen, der Flieger nach Mallorca war längst gebucht. Die kleine Anna‐Maria knapp 2 Jahre alt) ist seit Monaten nicht so richtig gesund – oft müde, zuweilen lethargisch. Eisenmangel wird vermutet. Unmittelbar vor Abreise aber bekommt sie plötzlich Fieber.
 
Die Blutuntersuchung ergibt einen Verdacht – der sich bei weiteren Untersuchungen leider bestätigt. Das Kind hat Leukämie (AML). Die Ärzte kennen 7 verschiedene Untergruppen. Hier liegt eine schwere Unterform vor, bei der eine Blutstammzelltransplantation notwendig ist.
 
Die Diagnose ist niederschmetternd.
 
Gerade mal 21 Monate ist Anna‐Maria alt, fast ein Baby also noch, als die entsetzten Eltern diese Diagnose hören müssen. Und dieser Schock aus heiterem Himmel ist erst der Anfang.
 
 
Es folgt die Qual, wenn man zusehen muss, wie die zarte Kleine immer weniger wird. Die eigene Hilflosigkeit, wenn man das verstörte Kind im Quarantänezelt sieht.
Erst recht dann das Hoffen und Bangen: Findet sich ein Spender für die lebensrettende Knochenmarkspende? Denn nur durch eine  Knochenmarkspende ist das Leben Anna‐Marias zu retten. Jedenfalls muss sofort mit der Chemotherapie begonnen werden.
 
Die Isolation: Anna‐Maria muss in Quarantäne.

Drei besonders hochdosierte Chemotherapien bleiben nicht ohne Nebenwirkungen: Die Schleimhäute im Mund und im Darm werden zerstört. Fingernägel und Haare fallen aus. Anna‐Maria hat Schmerzen und ihr Immunsystem hat keine Kraft mehr. Jede kleine Infektion ist lebensgefährlich. Das Kind muss ins Quarantänezelt. Mama und Papa dürfen sie nicht mehr berühren oder umarmen. Nur die treue Puppe Susi bleibt immer an Anna‐Marias Seite.

Endlich! Ein Knochenmarkspender ist gefunden.
 
Zwei Tage vor Anna‐Marias zweitem Geburtstag kommt die erlösende Nachricht: ein passender Spender für Anna‐Maria ist gefunden! Es ist höchste Zeit. Das Kind ist am Ende seiner Kraft. Jetzt kann die lebensrettende Transplantation vorbereitet und neun Wochen später durchgeführt werden.
 
Bereits zwölf Tage danach zeigt sich: das gespendete Knochenmark wächst an.
 
Anna‐Marias Mutter über die schlimme Zeit: „Es war für die ganze Familie die Hölle. Sie müssen einer weinenden Zweijährigen erklären, warum sie Schmerzen erdulden muss, warum ihr das Essen jetzt so weh tut, warum ihr Fingernägel und Haare ausfallen. Sie stehen vor dem Quarantänezelt und können Ihr eigenes Kind nicht in den Arm nehmen und trösten.“
 
Anna‐Maria wird ein zweites Leben geschenkt.

Fast 8 Monate kämpfte Anna‐Maria um ihr Leben, und der Ausgang war über eine quälend lange Zeit ungewiss. Und doch hat sie dabei das Lachen nie verlernt. Ihre Familie war für sie da, wenn auch lange Zeit durch Glasscheiben von ihr getrennt.

Ärzte und Schwestern wurden für die Kleine zu guten Freunden. Liebe, Zusammenhalt, Ermutigung und neueste medizinische Therapien können so etwas wie Wunder bewirken. Ein Wunder wie Anna‐Marias Heilung.
 
15 Jahre alt ist Anna‐Maria heute. Medikamente braucht sie keine, und sie muss nur noch ein Mal im Jahr zur Kontrolle. In der Schule ist Klassenbeste – und will später Medizin studieren.
Anna‐Maria heute, hier mit ihrer Mutter und Prof. Dr. Langer, Uniklinik Erlangen.  
 
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Madeleine Schickedanz
„Es waren sehr persönliche Gründe, die mich 1990 veranlassten, die Madeleine Schickedanz KinderKrebs-Stiftung ins Leben zu rufen.“

Prof. Karl Welte:
"Leben und Gesundheit unserer Kinder sind die höchsten denkbaren Güter, die es auf jede Art und bei immer währenden Bemühungen zu erhalten und sichern gilt."

Tourvideo DJ Bobo



Ole's Geschichte